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Mandarine Beschreibung-für die Datenbank

Gedruckt von: Tropenland
Kategorie: Community
Forumname: Bastelstube
Beschreibung: Anzucht & Pflegeanleitung - Da mach ich mit!
URL: http://www.tropenland.at/forum/forum_posts.asp?TID=10731
Druckdatum: 01-Jul-2022 um 04:27


Thema: Mandarine Beschreibung-für die Datenbank
Erstellt von: Kleine Zitrone
Betreff: Mandarine Beschreibung-für die Datenbank
Erstelldatum: 19-Feb-2010 um 17:15
Ich konnte das hier in der Bastelstube nicht posten, also stell ich es mal hier rein:
ich wäre euch dankbar, wenn ihr verbesserungsvorschläge hättet oder
passende Bilder zum Thema posten könntetSmile

Mandarine Citrus Reticulata

Anbaugebiete:

Ursprünglich kommt die Mandarine aus dem südostasiatischen Raum.

Schon seit ein paar Tausend Jahren wird sie in China angebaut. Heutzutage sind die Hauptanbaugebiete der Mittelmeerraum, Nordafrika, Südamerika und China.


Wuchs:

Die Mandarine kann als Baum eine Höhe von 2-6m erreichen. Sie kann auch als Busch kultiviert werden. In den Blattachseln wachsen meist Dornen, daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn sie die Pflanze berühren. Die Blätter können 8-15cm lang und 3-6cm breit werden und wachsen wechselständig am Ast. Wenn man sie reibt, strömt ein ätherischer Duft aus den Öldrüsen, der stark an die Frucht erinnert. Die weißen Blüten wachsen in den Blattachseln. Blütezeit ist Frühsommer bis Spätherbst.


Standort:

Sommer Im Sommer kann sie problemlos im Garten oder auf dem Balkon stehen. Auch die

Haltung im Haus ist möglich, doch es sollte immer genügend Licht und Wärme

vorhanden sein.

Winter Im Winter sollten sie beim mindestens 12-15° im Wintergarten oder an einem hellen

Platz stehen. Im Winter sollte nicht allzuviel gegossen werden, da die Pflanze eine

Ruhephase hat.


Anzucht / Vermehrung:

Samen: Bei der Aussaat sollten frische Samen aus der Frucht entnommen und sofort eingepflanzt werden. Am besten sind für den Keimvorgang Minigewächshäuser geeignet. Die Samen keimen nach ungefähr 30 Tagen sehr zuverlässig. Die Anzucht durch Samen ist sehr einfach, da die Keimrate bei fast 90% (eigene Erfahrung) liegt und die Keimlinge sehr schnell wachsen. Hierbei erhält man keine Sortenreinen Früchte, aber mit etwas Glück können neue, schmackhafte Sorten entstehen.


Stecklingsvermehrung: Stecklinge nehmen Sie am besten knapp unter einer Knospe ab und achten auf eine Länge von ca. 20cm. Sie sollen keine Früchte oder Blüten aufweisen. Mit Bewurzelungshormonen können Sie versuchen, Ihre Erfolgsrate zu steigern. Ideal ist ein Standort der warm, aber schattig ist. Sorgen Sie zusätzlich für hohe Luftfeuchtigkeit mittels übergestülptem Plastiksack. Meistens bilden nicht alle Stecklinge Wurzeln. Oft kann es mehrere Monate dauern bis sie durchtreiben, doch solange sie grün sind, sollten Sie die Hoffnung nicht aufgeben.


Substrat:

Wie bei allen Zitruspflanzen ist Zitruserde am besten geeignet, aber normale Anzuchterde oder Kokohum reichen auch aus. Die Erde sollte leicht sauer und nährstoffreich sein.

Beim Anpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass der Blumentopf groß ist, weil die kleinen Mandarinen eine starke Wurzelbildung haben.


Gießen:

Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, bei zu starker Bewässerung faulen die Wurzeln.

Während der Vegetationsphase sollte viel gegossen werden, damit die Pflanze nicht die Früchte abwirft. Bei einer 4-6wöchigen Trockenkur wird die Pflanze dazu angeregt, Blüten zu bilden.

Am besten eignet sich Regenwasser, weil Zitruspflanzen generell kein kalkhaltiges Wasser mögen.


Düngen:

Eisenhaltige Düngmittel eignen sich am Besten. Die Mandarine kann 2-3 mal im Monat gedüngt werden. Im Winter sollte das Düngen wieder eingestellt werden. Wenn sich die ersten Früchte bilden, ist Düngen besonders wichtig. Lassen si sich beim Händler über die verschiedenen Düngmittel beraten; organische sind hochwertiger, weil sich keine Salzablagerungen bilden.


Fruchtbildung / Ernte:

Die Früchte sind hellgelb bis dunkelorange und an den Polen abgeflacht. Ihre Schale besitzt sehr viele Ölzellen. Das Fruchtfleisch ist meist zartorange. Die Früchte sind 6-8fächrig, also enthalten 6-8 Mandarinenstücke. Bei der selbstgezogenen Mandarine ist sogar schon mit 3 Jahren mit Früchten zu rechenen, die aber sehr viel aromatischer als die aus dem Supermarkt sind. Die Blüten sind selbstbestäubend, können aber auch von Bienen besucht werden.


Fruchtnutzung:

Die Mandarine wird in vielen Formen verwendet. Das Fruchtfleisch findet meist Verwendung in Säften, Marmeladen, Konserven und Frischverzehr. Das mide Aroma der Frucht ist auch oft in Duftstoffen, Badesalzen und Gewwürzen wiederzufinden.


Schädlinge:

-Chlorose

-Spinnmilbe

-Trauermücke

-Nährstoffmangel

-Schildlaus

-Wurzelfäule

-Frostschaden



Smile

-------------
Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.



Antworten:
Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 17:00

So, jetzt hab ich den Beitrag nochmal etwas erweitert, ich brauche nur noch Fotos von der Frucht und vielleicht ein Foto von Mandarinen in Marmelade, Kuchen etc.

@el_tor: was fehlt hier noch zu einem "fertigem" Beitrag??

                                                                                                            

Mandarine Citrus Reticulata

Anbaugebiete:

Ursprünglich kommt die Mandarine aus dem südostasiatischen Raum.

Schon seit ein paar Tausend Jahren wird sie in China angebaut. Heutzutage sind die Hauptanbaugebiete der Mittelmeerraum, Nordafrika, Südamerika und China.



Wuchs:

Die Mandarine kann als Baum eine Höhe von 2-6m erreichen. Sie kann auch als Busch kultiviert werden. In den Blattachseln wachsen meist Dornen, daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn sie die Pflanze berühren. Die Blätter können 8-15cm lang und 3-6cm breit werden und wachsen wechselständig am Ast. Wenn man sie reibt, strömt ein ätherischer Duft aus den Öldrüsen, der stark an die Frucht erinnert. Die weißen Blüten wachsen in den Blattachseln. Blütezeit ist Frühsommer bis Spätherbst.

   
Blüte einer Mandarinenpflanze

Typisches Mandarinenblatt


Standort:

Sommer Im Sommer kann sie problemlos im Garten oder auf dem Balkon stehen. Auch die

Haltung im Haus ist möglich, doch es sollte immer genügend Licht und Wärme

vorhanden sein.

Winter Im Winter sollten sie beim mindestens 12-15° im Wintergarten oder an einem hellen

Platz stehen. Im Winter sollte nicht allzuviel gegossen werden, da die Pflanze eine

Ruhephase hat.


Anzucht / Vermehrung:

Samen: Bei der Aussaat sollten frische Samen aus der Frucht entnommen und sofort eingepflanzt werden. Am besten sind für den Keimvorgang Minigewächshäuser geeignet. Die Samen keimen nach ungefähr 30 Tagen sehr zuverlässig. Die Anzucht durch Samen ist sehr einfach, da die Keimrate bei fast 90% (eigene Erfahrung) liegt und die Keimlinge sehr schnell wachsen. Hierbei erhält man keine Sortenreinen Früchte, aber mit etwas Glück können neue, schmackhafte Sorten entstehen.


Gerade gekeimte Pflanzen


Stecklingsvermehrung: Stecklinge nehmen Sie am besten knapp unter einer Knospe ab und achten auf eine Länge von ca. 20cm. Sie sollen keine Früchte oder Blüten aufweisen. Mit Bewurzelungshormonen können Sie versuchen, Ihre Erfolgsrate zu steigern. Ideal ist ein Standort der warm, aber schattig ist. Sorgen Sie zusätzlich für hohe Luftfeuchtigkeit mittels übergestülptem Plastiksack. Meistens bilden nicht alle Stecklinge Wurzeln. Oft kann es mehrere Monate dauern bis sie durchtreiben, doch solange sie grün sind, sollten Sie die Hoffnung nicht aufgeben.


Substrat:

Wie bei allen Zitruspflanzen ist Zitruserde am besten geeignet, aber normale Anzuchterde oder Kokohum reichen auch aus. Die Erde sollte leicht sauer und nährstoffreich sein.

Beim Anpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass der Blumentopf groß ist, weil die kleinen Mandarinen eine starke Wurzelbildung haben.

Gießen:

Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, bei zu starker Bewässerung faulen die Wurzeln.

Während der Vegetationsphase sollte viel gegossen werden, damit die Pflanze nicht die Früchte abwirft. Bei einer 4-6wöchigen Trockenkur wird die Pflanze dazu angeregt, Blüten zu bilden.

Am besten eignet sich Regenwasser, weil Zitruspflanzen generell kein kalkhaltiges Wasser mögen.


Düngen:

Eisenhaltige Düngmittel eignen sich am Besten. Die Mandarine kann 2-3 mal im Monat gedüngt werden. Im Winter sollte das Düngen wieder eingestellt werden. Wenn sich die ersten Früchte bilden, ist Düngen besonders wichtig. Lassen si sich beim Händler über die verschiedenen Düngmittel beraten; organische sind hochwertiger, weil sich keine Salzablagerungen bilden.


Fruchtbildung / Ernte:

Die Früchte sind hellgelb bis dunkelorange und an den Polen abgeflacht. Ihre Schale besitzt sehr viele Ölzellen. Das Fruchtfleisch ist meist zartorange. Die Früchte sind 6-8fächrig, also enthalten 6-8 Mandarinenstücke. Bei der selbstgezogenen Mandarine ist sogar schon mit 3 Jahren mit Früchten zu rechenen, die aber sehr viel aromatischer als die aus dem Supermarkt sind. Die Blüten sind selbstbestäubend, können aber auch von Bienen besucht werden.


Fruchtnutzung:

Die Mandarine wird in vielen Formen verwendet. Das Fruchtfleisch findet meist Verwendung in Säften, Marmeladen, Konserven und Frischverzehr. Das mide Aroma der Frucht ist auch oft in Duftstoffen, Badesalzen und Gewwürzen wiederzufinden.


Schädlinge:

-Chlorose

-Spinnmilbe

-Trauermücke

-Nährstoffmangel

-Schildlaus

-Wurzelfäule

-Frostschaden


USDA: 9

Pflegefaktor: easy

Fruchtansatz: Unter guten Bedingungen möglich



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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.


Erstellt von: exotic freak
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 17:53
Das wäre vll ein gutes bild
Link wg. Urheberrecht entfernt

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Citrusplanzen


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 18:03
dankeThumbs%20Up

hast du selbst eine Mandarine?
was aber wichtig ist: hast du die Rechte von diesem Bild, bzw. ist es aus dem Forum?
Bilder, dessen Rechte man nicht besitzt, dürfen nämlich nicht veröffentlicht werden.

Danke für deine Mitarbeit!Big%20smile


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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.


Erstellt von: exotic freak
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 18:13
Hey Ja ich habe selber eine aber da sind leider die früchte abgefallen :-(
Naja ich hab das bild von google ...
Gerne
Mfg


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Citrusplanzen


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 18:21
ok, ich warte erstmal ab, was die Moderatoren dazu sagen.


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Erstellt von: Mara
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 19:27
Du- da ist aber noch so einiges im Argen.... hab heute keine Zeit mehr, werd das aber in den nächsten Tagen noch mal gründlich überarbeiten.
Nur als gravierendster Punkt: Citrus können auf jeden Fall mit kalkhaltigem Wasser gegossen werden.
Ich hab auch jahrelang nur mit Regen- oder abgestandenen Mineralwasser gegossen- aber das muß nicht sein.
Seitdem ich meine mit unserem kalkhaltigen Würzburger Leitungswasser gieße, ist alles bestens.
Und dass Citruserde am besten geeignet ist, halte ich auch für unglücklich.

Aber wie gesagt, da werd ich die nächsten Tage noch mal drüberschauen- denn so gefällt mir das noch nicht wirklich!



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Liebe Grüße Mara


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 20:01
Ich frage mich dann , warum in der Anzuchtanleitung von Zitrone und Orange auch steht, dass man nicht mit Kalkwassergießen sollte.?

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Erstellt von: Mara
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 20:06
Weil das genauso überarbeitet werden sollte....

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Liebe Grüße Mara


Erstellt von: indycol
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 20:28
Original erstellt von: Kleine Zitrone




Winter Im Winter sollten sie beim mindestens 12-15° im Wintergarten oder an einem hellen

Platz stehen. Im Winter sollte nicht allzuviel gegossen werden, da die Pflanze eine

Ruhephase hat.




und Du glaubst im Ernst, daß es bei 12-15°C eine Ruhephase gibt?


Erstellt von: Phlashbugher
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 21:02
Natürlich, für so eine Mandarine sind 12-15°C schon ziemlich kalt. Und Citruspflanzen brauchen unbedingt Kalk, wenn das Wasser nicht genügend Kalk bietet, kalkt man sogar gern mal den Boden. Dass in den anderen Artikeln drin steht, man soll kalkfrei gießen, zeigt mal wieder, dass so ein Artikel nicht zu schnell in der Datenbank landen sollte...
Original erstellt von: exotic freak

Naja ich hab das bild von google ...
Original erstellt von: Google Bildersuche

Das Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.
Bitte bei zur Verfügung gestellten Bildern angeben, dass man die Rechte daran hat, und dass man einverstanden mit der Verwendung im Artikel ist!


Gruß Phlashbugher


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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 21:26
Original erstellt von: Kleine Zitrone


was aber wichtig ist: hast du die Rechte von diesem Bild, bzw. ist es aus dem Forum?
Bilder, dessen Rechte man nicht besitzt, dürfen nämlich nicht veröffentlicht werden.

Hab ich auch schon angemerkt...

Wie gesagt, mein Beitrag ist ja noch ein Rohling, aber das Tropenland ist ja ein Forum mit vielen professionellen Usern, mit deren Hilfe man so einen Rohling perfektionieren kann.Smile


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Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.


Erstellt von: el_tor
Erstelldatum: 21-Feb-2010 um 22:39
Original erstellt von: Kleine Zitrone

aber das Tropenland ist ja ein Forum mit vielen professionellen Usern, mit deren Hilfe [...]

Genau, den wichtigen Teil habe ich hervorgehoben - es ist ein Forum, kein Chat. Deswegen spart man sich hier auch Beiträge wie "Ok" oder "ist gut" oder "finde ich auch". Das an dieser Stelle nur als kleine Erinnerung...

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foolihappo!


Erstellt von: Peter Haya
Erstelldatum: 18-Mär-2010 um 16:34
Vielleicht findet das hier ja nioch Verwendung. Ich habe es selbst fotografiert.



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P. Haya


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 18-Mär-2010 um 19:19
DankeThumbs%20Up
Wenn ich Zeit habe überarbeite ich den Text und füg das Bild einWink


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Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.


Erstellt von: paulche
Erstelldatum: 19-Mär-2010 um 19:08
Die Mandarine reticulata Changsha ist die frosthärteste Mandarine. Sie ist frosthärter als die Clementinen und liegen wahrscheinlich bei - 10 bis - 12 Grad.
Ihr Mischling mit Poncirus ist der frosthärteste Hybrid mit nutzbaren Früchten und liegt in der Frosthärte zwischen - 16 und - 20 Grad Frosttolleranz.
http://www.agrumi-voss.de/artikelu.htm
Ein solcher Mandarinenmischling ist in den meisten Regionen Mitteleuropas auspflanzbar.

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viele Grüße

Paul
aus dem Lahntal


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 01-Mai-2010 um 20:29
um das Thema nicht untergehen zu lassen, wer würde sich bereit erklären, den Text weiter zu bearbeiten??

Ich würde mich über Unterstützung freuenThumbs%20Up


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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
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Erstellt von: paulche
Erstelldatum: 01-Mai-2010 um 21:48
Ich bin zufälligerweise auf eine englische Wikipediaseite gekommen. Dort wird die Frosthärte für die Changsha Mandarine mit - 11 Grad und für den Hybriden Changsha x Poncirus mit - 18 Grad angegeben.
http://en.wikipedia.org/wiki/Cold_Hardy_Citrus
Das deckt sich ja mit den Angaben von Herrn Voss. Dieser Hybrid wäre also noch etwas härter als Citromelo und in vielen Regionen Mitteleuropas ohne Schutz auspflanzbar. Eine Kreuzung von Citromelo und Changsha x Poncirus o. eine Rückkreuzung mit Poncirus wäre natürlich auch sehr vielversprechend um einen Citrus für den mitteleuropäischen Garten mit geniesbaren Früchten zu gewinnen, auch außerhalb von Weinbauregionen.

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viele Grüße

Paul
aus dem Lahntal


Erstellt von: Kleine Zitrone
Erstelldatum: 31-Jan-2011 um 17:10
um nach langer Zeit das Thema nochmal aufleben zu lassen, habe ich meinen Text nochmal eingehend bearbeitet

Feedback erwünscht :b
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Mandarine Citrus Reticulata
Anbaugebiete:
Die Mandarine bildet die größte und am breitesten gefächerte Gruppe der Zitruspflanzen. Heute sind unzählige Varianten was Größe, Geschmack und Wuchs der Pflanze betrifft bekannt. Die bekanntesten unter ihnen sind die Clementine und die Satsuma, Hybriden zwischen Orange und Mandarine. Die Ursprüngliche Mandarine stammt aus China, wo sie schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Hauptanbaugebiete sind nach wie vor Südostasien, Südamerika und der gesamte Mittelmeerraum.


Wuchs:
Die Mandarine kann als Baum eine Höhe von 2-6m erreichen. Sie kann auch als Busch kultiviert werden. In den Blattachseln wachsen meist Dornen, daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn sie die Pflanze berühren. Die Blätter können 8-15cm lang und 3-6cm breit werden und wachsen wechselständig am Ast. Wenn man sie reibt, strömt ein ätherischer Duft aus den Öldrüsen, der stark an dem der Frucht erinnert. Die weißen Blüten wachsen in den Blattachseln. Blütezeit ist Frühsommer bis Spätherbst.
     
Blüte einer Mandarinenpflanze

Typisches Mandarinenblatt

Standort:
Sommer Da sie Mandarine zu den robusten Zitruspflanzen gehört, ist ein frühes Auspflanzen ab Mai durchaus möglich. Optimale Bedingungen sind mit viel Sonnenlicht und zirkulierender Luft geboten. Am liebsten wächst die Mandarine bei hoher Luftfeuchtigkeit, bei zu niedriger ist sie vor allem anfällig für rote Spinnen und Läuse. Auch eine Zimmerkultur ist möglich, wobei darauf geachtet werden sollte, dass die Pflanze genug Sonnenlicht bekommt.
Winter In der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, die Mandarine an einem kühlen Platz wie dem Wintergarten überwintern zu lassen. Hierbei sollte die Temperatur von 5° C auf keinen Fall unterschritten werden. Anders wie die meisten Zitruspflanzen verträgt die Mandarine auch kältere Temperaturen.

Anzucht / Vermehrung:
Samen: Bei der Aussaat sollten frische Samen aus der Frucht entnommen und sofort eingepflanzt werden. Am besten sind für den Keimvorgang Minigewächshäuser geeignet. Die Samen keimen nach ungefähr 20 - 30 Tagen sehr zuverlässig. Die Anzucht durch Samen ist sehr einfach, da die Keimrate bei fast 90% liegt und die Keimlinge sehr schnell wachsen. Hierbei erhält man keine Sortenreinen Früchte, aber mit etwas Glück können neue, schmackhafte Sorten entstehen.

Gerade gekeimte Pflanzen

Stecklingsvermehrung: Stecklinge nimmt man am besten knapp unter einer Knospe ab und achtet auf eine Länge von ca. 20cm. Allerding sollten sie keine Früchte oder Blüten tragen. Mit Bewurzelungshormonen kann die erfolgreiche Bewurzelung gefördert werden. Ideal ist ein Standort der warm, aber schattig ist. Als geeigneter Standort eignen sich Minigeächshäuser oder Kübel mit Frischhaltefolie. Meistens bilden nicht alle Stecklinge Wurzeln. Oft kann es mehrere Monate dauern bis sie durchtreiben, doch solange sie grün sind, sollte man die Hoffnung nicht aufgeben.

Substrat:
Wie bei allen Zitruspflanzen ist Zitruserde am besten geeignet, aber normale Anzuchterde oder Kokohum reichen auch aus. Die Erde sollte leicht sauer und nährstoffreich sein.             Der Topf sollte jedoch nicht zu klein sein, da die Pflanze schnell ein komplexes Wurzelgeflecht bildet.
Gießen:
Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, bei zu starker Bewässerung faulen die Wurzeln. Während der Vegetationsphase sollte viel gegossen werden, damit die Pflanze nicht die Früchte abwirft. Bei einer 4-6wöchigen Trockenkur wird die Pflanze dazu angeregt, Blüten zu bilden. An besonders heißen Tagen kann die Pflanze zusätzlich mit Wasser besprüht werden. In der Ruhephase reicht es, gerade so viel zu gießen, dass die Substratoberfläche nicht trocknet.

Düngen:
Kalkhaltige Düngmittel eignen sich am Besten. Die Mandarine kann 2-3 mal im Monat, sowie verstärkt im Frühjahr und Herbst gedüngt werden. Im Winter sollte das Düngen wieder eingestellt werden. Wenn sich die ersten Früchte bilden, ist Düngen besonders wichtig. Lassen sie sich beim Händler über die verschiedenen Düngmittel beraten; organische sind hochwertiger, weil sich keine Salzablagerungen bilden.

Fruchtbildung / Ernte:
Die Früchte sind hellgelb bis dunkelorange und an den Polen abgeflacht. Ihre Schale besitzt sehr viele Ölzellen. Das Fruchtfleisch ist meist zartorange. Die Früchte sind 6-8fächrig, also enthalten 6-8 Mandarinenstücke. Bei der selbstgezogenen Mandarine ist sogar schon mit 3 Jahren mit Früchten zu rechenen, die aber sehr viel aromatischer als die aus dem Supermarkt sind. Die Blüten sind selbstbestäubend, können aber auch von Bienen besucht werden.

Fruchtnutzung:
Die Mandarine wird in vielen Formen verwendet. Sie zeichnet sich besonders dadurch aus, dass ihre Schale mühelos vom Fruchtfleisch getrennt werden kann. Das Fruchtfleisch findet meist Verwendung in Säften, Marmeladen, Konserven und Frischverzehr. Das milde Aroma der Frucht ist auch oft in Duftstoffen, Badesalzen und Gewürzen wiederzufinden.

Schädlinge:
-Chlorose
-Spinnmilbe
-Trauermücke
-Nährstoffmangel
-Schildlaus
-Wurzelfäule
-Frostschaden

USDA: 9
Pflegefaktor: easy
Fruchtansatz: Unter guten Bedingungen möglich


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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer ein Jahr lang glücklich sein will, der heirate.
Wer aber sein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.


Erstellt von: Katrin45
Erstelldatum: 18-Sep-2018 um 07:28
Guten Morgen,

hast du Bilder über die Mandarine ?

LG Katrin45

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Katrin45



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